| Internationaler Kontext |
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In England und den USA gehört der Interimsmanager oder Transition Manager längst zum gewohnten Bild. Ihr gezielter Einsatz in speziellen Unternehmenssituationen ist Alltag. Surft man durch die entsprechenden Websites der ca. 150 Anbieter, die ihre Datenbanken mit Spezialisten vermarkten, wird das Selbstverständnis schnell klar:Nicht nur in Krisen entwickelt sich ein Unternehmen in unterschiedlichen Stadien. Dies trifft ebenso zu auf Expansion, Verkauf von Geschäftsfeldern, Produktentwicklung, neue Großaktionäre, Diversifikation, etc. Andere Zeiten, andere Herausforderungen für das Management. Also sollte das Unternehmen den Manager haben, der zur aktuellen Phase passt. Das bedeutet höchste Flexibilität, niedrigere Fixkosten, spezielleres Know-how. Während man in England und den USA mit Transition Management eine Periode positiver Weiterentwicklung verbindet, wird in Deutschland im Interimsmanager noch der reine Problemlöser gesehen. Natürlich macht der CRO - Chief Restructuring Officer - bei einem echten Turn-Around-Thema auch Sinn. Die englische Sichtweise bietet aber weit mehr Einsatzmöglichkeiten. Hierzulande ist die Situation mit dem Beratermarkt der 80-er Jahre vergleichbar. Der Markt musste erst noch erschlossen und der Sinn einer solchen Lösung deutlich werden. Meine eigene Erfahrung mit der „englischen Lösung“ ist durchaus positiv. Transition Manager arbeiten mit einem vernünftigen Fixum und einer hohen Erfolgsprämie. Sie bauen keine eigenen Allianzen auf, gehen nach Zielerreichung wieder und machen damit Platz für einen besser geeigneten für die nächste Phase. In gefährdeten Unternehmen geht es primär meist um Altlasten aus Geschäftsführer- oder Vorstandsverträgen wie teure Dienstwagen, Aktienpakete, langjährige Dienstverträge, Pensionszusagen, Seilschaften usw. Das alles steht oft in keinem Verhältnis mehr zum tatsächlich Erreichten. Und: Es lässt sich ändern!
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In England und den USA gehört der Interimsmanager oder Transition Manager längst zum gewohnten Bild. Ihr gezielter Einsatz in speziellen Unternehmenssituationen ist Alltag. Surft man durch die entsprechenden Websites der ca. 150 Anbieter, die ihre Datenbanken mit Spezialisten vermarkten, wird das Selbstverständnis schnell klar: