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Mittel- und Osteuropa Investments


„Nur jeder zehnte Investor bezeichnet die Rahmenbedingungen als eher schlecht oder schlecht!“ Studie Ernst&Young


BEGRIFF

Die bevorzugten Investitionsziele deutscher Unternehmen in MOE sind Tschechien, Polen und Ungarn. Jedes zweite Unternehmen, das in den vergangenen zehn Jahren im ehemaligen „Ostblock“ investiert hat, hat dabei auch Investitionsprojekte in diesen drei Ländern vorgenommen. Bei Investitionen in Russland waren die deutschen Unternehmen bislang eher zurückhaltend. Nur jedes siebte Unternehmen engagiert sich in Russland.

Zufriedenheit mit den Investitionsbedingungen: Die Unternehmen, die bereits Erfahrungen in den EU-Beitrittsländern und Russland gemacht haben, bewerten die dortigen Investitionsbedingungen mit großer Mehrheit als eher gut oder gut (82%).


EXTERNE LEISTUNG

Gezielte Suche nach Kooperationspartnern:
Ungefähr 40% der deutschen Investoren haben keinen Kooperationspartner vor Ort. Obwohl Kooperationen den Markteintritt deutlich erleichtern können, bevorzugen viele deutsche Unternehmen ein Engagement „auf eigene Faust“. Meist steht dahinter eine oft ungerechtfertigte Skepsis gegenüber örtlichen Geschäftspartnern. Eine gezielte Suche wird nur selten aufgesetzt.

„Verlängerter Arm“:
Eine Erstinvestition zieht zumeist – oft umfangreiche – Folgeinvestitionen nach sich. Fast immer verbleibt die Entscheidungsbefugnis im deutschen Stammhaus (76%). Zumeist erhält die ausländische Tochtergesellschaft erst dann einen größeren Handlungs- und Entscheidungsspielraum, wenn die Erstinvestition erfolgreich abgeschlossen ist und eine Etablierung am regionalen Markt stattgefunden hat. Dabei spielt die Unternehmenskultur der Muttergesellschaft ebenso eine Rolle wie die Frage, ob die Verantwortlichen vom Stammhaus entsandt oder vor Ort eingestellt wurden.
Meine Unterstützung wahrt Ihre Interessen vor Ort und begleitet Ihre Unternehmen vor Ort von „fremdgesteuerten“ zu selbstständigen Einheiten.

Brownfields identifizieren:
Für ausländische Unternehmen, die eine Tätigkeit in den osteuropäischen Ländern planen, bietet sich die Übernahme von bestehenden Industrieanlagen oder Unternehmen an. Solche Projekte können den Vorteil haben, dass der Kostenumfang in einem ersten Schritt begrenzt und der Start schneller absehbar ist.
Meine Hilfe ist die Suche, die Übernahme und/oder der Einstieg.

Greenfields screenen:
Die Errichtung neuer Kapazitäten, sind in der ersten Phase aufwändiger, aber Sie vermeiden Altlasten und ähnliche Themen. Sie setzen Ihren eigenen Standard. Mein Beitrag besteht in der Gesamt-Projektleitung, von der Standortwahl bis zum Aufstellen des Projektteams.


SELBSTVERSTÄNDNIS

Die gelebte Verbindung zwischen der Aktivität vor Ort und dem Stammhaus als „Standlinie“. Die Aufgabe wird mehr als nur eine simple Repräsentanz verstanden. Die Interpretation des Jobs zieht die gesamte Unternehmenssituation in alle Betrachtungen mit ein. Das garantiert die tatsächliche Wahrung der Stammfirma.


METHODE

Einfache und pragmatische Handlungsansätze: Intensive Präsenz vor Ort, permanente Kommunikation und konsequente Projektkontrolle.


ASPEKTE UND HINTERGRÜNDE

Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs haben sich im Osten Europas wesentliche Veränderungen ergeben, die zu einer starken Belebung der Wirtschaft auf nationaler und internationaler Ebene geführt haben. Deutschlands östliche und südöstliche Nachbarn wurden mit zahlreichen Standortvorteilen zu interessanten Investitionszielen. Ob es um die Erschließung neuer Märkte oder auch die Realisierung von Kostenvorteilen geht: Für Investitionen in Osteuropa spricht vieles – dagegen nur sehr wenig.

Unternehmen, die bereits Erfahrungen gerade in den Beitrittsländern gesammelt haben, sind mit ihren Investitionen überwiegend zufrieden und planen zumeist auch weitere Projekte. Die Rahmenbedingungen sind gut – und zum Beispiel im Fall Russlands besser als ihr Ruf.

Die Hemmschwelle für Investitionen dürfte im Zuge der EU-Osterweiterung deutlich sinken. Allerdings wird mit dem EU-Beitritt auch das Kostenargument wegfallen. Löhne und Immobilienpreise werden steigen, Steuervorteile werden seltener und insgesamt wird sich die Kostenstruktur in den Beitrittsländern zunehmend derjenigen anderer EU-Staaten annähern. Gleichzeitig wird in vielen Fällen jedoch auch die Produktivität gesteigert werden. Dies gilt insbesondere für mittelständische Unternehmen, bei denen – mit oder ohne Partner aus dem Ausland – Investitionen vorgenommen werden.

Die Fördermöglichkeiten sind zu wenig bekannt. Nur jedes dritte Unternehmen weiß darüber Bescheid.

Was hält Unternehmen von Investitionen ab? Es gibt kaum Branchen, für die sich der Schritt nicht lohnen würde. Ausnahmen sind bei hohem Transportaufkommen, bestimmte Lebensmittel und Finanzdienstleister.

Viele Unternehmen beschränken sich immer noch bewusst auf den deutschen Markt und stehen einer Internationalisierung kritisch gegenüber. Aber: Der EU-Binnenmarkt ist bereits Realität – es gibt also schon lange keinen deutschen Markt mehr. Mit der Osterweiterung wird dieser Markt sich vergrößern und damit auch die Zahl der Wettbewerber.

Mit 46,8% ist der Anteil an Neuinvestitionen im Greenfield-Bereich recht hoch. Für ausländische Unternehmen, die eine Tätigkeit in den osteuropäischen Ländern planen, bietet sich auf den ersten Blick vor allem die Übernahme von oder die Beteiligung an bestehenden Industrieanlagen oder Unternehmen (Brownfield-Investitionen bei 53,2%) an. Solche Projekte können den Vorteil haben, dass der Kostenumfang in einem ersten Schritt eher begrenzt und der Beginn der Geschäftstätigkeit schneller absehbar ist. Der tatsächliche Kostenvorteil auf längere Sicht muss jedoch im Einzelfall geprüft werden.


VERGÜTUNG

Projektabhängig, Kombination aus Retainer- und Erfolgsanteilen im Verhältnis 1:3


PROJEKTE

Diverse M&A Erfahrungen und zahlreiche Due Diligences vor Ort durch unterschiedlichste Branchen.

Siehe auch: Fallbeispiele Polen und Rumänien, Transaktionen, Curriculum Vitae


Im Falle einer erforderlichen Rechtsberatung, arbeitet transition-manger mit entsprechend erfahrenen Kanzleien zusammen.