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Beteiligungsbetreuung

 


BEGRIFF

Bereits in den achtziger Jahren haben Studien den positiven Effekt individueller und aufmerksamer Betreuung auf die Entwicklung von Beteiligungen aufgezeigt. In ihrer Wirkung fällt die bloße Aufsicht der Investoren im Rahmen von Aufsichts- oder Beiräten gegen einen gezielten Einsatz von erfahrenen Managern deutlich ab. Gerade weil der verantwortliche Portfolio-Manager nicht die Zeit hat, speziell eine Beteiligung zu betreuen, wird dieses Thema ausgelagert. Es geht darum, dem Unternehmen eine zusätzliche Perspektive zu geben.

EXTERNE LEISTUNG

Insbesondere Banken mit Investitionen in Unternehmen beauftragen gerne einen Vertrauensmann, der regelmäßig das Unternehmen aktiv betreut, ohne ins Management einzugreifen.

In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass auch gut geführte mittelständische Unternehmen mit hohem Geschäftspotential eine kurz- oder mittelfristige Management-Unterstützung benötigen. So werden rasch und nachhaltig die optimalen Rahmenbedingungen für einen nachhaltigen Wertzuwachs des Unternehmens geschaffen. In einem solchen Fall vermittle ich in Absprache mit allen Beteiligten auf Wunsch die Bereitstellung des benötigten Management Know-how.

Bei Bedarf werden betriebswirtschaftliches Know-how (Controlling, Finanzplanung, Bilanzstruktur etc.) und zusätzliche Ressourcen (Netzwerk) in das Beteiligungsengagement eingebracht.

Ziel ist es, die Beteiligungsunternehmen nicht nur in finanzieller, sondern auch in kaufmännischer Hinsicht zu unterstützen. Dies dient der Sicherung der Renditeerwartungen. Darüber hinaus ergänzt der Kapitalgeber damit seine eigentliche Rolle über das standardisierte quartalsmäßige Abfragen hinaus.

SELBSTVERSTÄNDNIS

Ich begreife mich als echten Sparring-Partner für Management und Unternehmen während der gesamten Beteiligungszeit meines investierenden Mandanten. Beispielsweise kann sich dies auf die Analyse und Diskussion der Unternehmensentwicklung beziehen. Dabei wird das Management bei wichtigen strategischen und operativen Weichenstellungen begleitet. Das Tagesgeschäft des Unternehmens bleibt dabei unberührt. Grundlage dafür ist ein regelmäßiger und transparenter Informationsaustausch zwischen dem Unternehmen und dem Kapitalgeber.

METHODE

Zu den Standard-Instrumenten einer Beteiligungsbetreuung zählen:

  • Regelmäßiges Reporting
  • Erstellung von Quartalsberichten
  • Vertretung im Aufsichtsgremium des Unternehmens
  • Unterstützung bei Controlling, Steueroptimierung und Buchhaltung
  • Unterstützung von Managementtätigkeiten
  • Unterstützung von Marketing, Finanzierung und Controlling
  • Unterstützung bei der Strukturierung weiterer Finanzierungsrunden
  • Unterstützung marktgerichteter Aktivitäten
  • Akquisition von Erstaufträgen durch langjährige Marktkontakte
  • Unterstützung beim Aufbau von Vertriebsstrukturen in ausländischen Märkten
  • Hilfe bei Akquisition von Führungskräften
  • Anbahnung internationaler Kontakte zu Unternehmen und Institutionen
  • Hilfestellung bei der Prozessoptimierung

 

ASPEKTE UND HINTERGRÜNDE

Steht im Beteiligungsunternehmen eine Nachfolgeregelung an, empfiehlt sich eine gesonderte Betrachtung der Situation. Nicht selten sind selbst gut aufgestellte Unternehmen mit hohem Ertragspotential nur schwer verkäuflich, weil bestimmte Voraussetzungen ungünstig sind. Hierzu zählt beispielsweise eine Bilanzpolitik, die in der Vergangenheit rein steuerlich ausgerichtet war. Auch werden die Möglichkeiten zur Steueroptimierung z.B. durch die Verlegung des Unternehmenssitzes oder eines Domizilwechsels des Inhabers häufig nicht hinreichend genutzt. Solche Probleme können in einem vergleichsweise kurzen Zeitraum gelöst werden.

VERGÜTUNG

Die Vergütung ist abhängig von Unternehmensgröße, Aufwand und gefordertem Reporting.

Siehe auch: Business Development


Im Falle einer erforderlichen Rechtsberatung, arbeitet transition-manager mit entsprechend erfahrenen Kanzleien zusammen.